Mach aus Deinem Raspberry Pi einen EnOcean-BUS!!!

Logo der Fa. enocean GmbH aus Oberhaching (Nähe München)

 

EnOcean, der Standard zur drahtlosen Kommunikation  kann u.a. auch mittels Raspperry Pi mit aufgestecktem Zusatzmodul im Smart Home zum Einsatz gelangen:

https://www.enocean.com/en/enocean-pi/

Der EnOcean-Standard

EnOcean-Module holen sich die zur Übermittlung der Steuersignale erforderliche Energie per sogenanntem „Energy Harvesting“ aus ihrer Umgebung – entweder durch Sonnenlicht oder durch kinetische Energie aus dem Tastendruck. In der Praxis bedeutet das nie wieder Akkus bzw. Batterien tauschen zu müssen. Klingt genial, oder?

Raspberry Pi

Der äußerst bezahlbare, stromsparende Mini-Computer Raspberry Pi, der vor kurzer Zeit in einer leistungsstärkeren jedoch glücklicherweise nicht stromhungrigeren Version 2 erschienen ist, eignet sich auf Grund seiner multifunktionalen GPIO-Schnittstelle (GPIO steht für „General Purpose Input Output“) hervorragend dazu, die Steuerung der Hauselektronik zu übernehmen. Mittels eines kleinen Steck-Aufsatzmoduls, das auf die GPIO-Pins des Raspberry Pi Boards gesteckt werden kann, wird aus dem Raspberry Pi ein vollwertiger enocean-Bus.

Mein Exemplar des EnOcean-GPIO-Moduls ist vor kurzem eingetroffen. Foto folgt… 😉

Verschlüsselung möglich – allerdings nicht ab Werk eingeschaltet

Seit kurzem gibt es außerdem die Möglichkeit EnOcean-Teilnehmer so zu konfigurieren, dass sie verschlüsselt miteinander kommunizieren. Siehe meinen Hinweis hierzu im Blog vom 26.03.2015:Mehr Datensicherheit bei EnOcean – aber keine „Privacy by default“

[News] Gardena goes Smart Garden!!!

Für manche ist ja der Garten im Sommer die Erweiterung des Wohnzimmers. Insofern könnte der Hersteller von Gartengeräten und -werkzeug Gardena mit seinem neuen „Gardena Smart System“-Programm eine neue Ära des Smart Home einläuten.

Ich bin gespannt, ob die Strategen und Entwickler von Gardena an Interoperabilität gedacht haben, oder wieder alles nur proprietär bzw. closed source ist, und Gardena einen typischen Locked-in-Effekt erzeugen möchte, damit die Leute nur „smarte“ Gardena-Produkte kaufen… (was m.E. eine extrem kurzsichtige Denkweise wäre bzw. ist).

(Update: Nach Lektüre des Heise-Artikels haben sich meine Befürchtungen bestätigt. Auch aus Persepektive des Datenschutzes finde ich es höchst zweifelhaft, ob es „erforderlich“ ist, dass Gardena wissen muss, wann ich meinen Garten bewässere oder nicht. Ich werde mal nachhaken, ob die Passwortverwaltung lokal statt findet, oder ob die KEnnwörter von Gardena verwaltet werden. Letzteres würde bedeuten, dass Gardena (oder um Auskunft ersuchende Behörden im Zweifelsfall „mitlesen“ könnten.)

Mehr Infos zum angekündigten Gardena-Programm gibt’s bei Heise:

http://heise.de/-2772898