Formelle Verzögerungen wg. Trink- und Abwasser

Eine weitere Verzögerung traf unser Bauprojekt durch eine Baustoppverfügung seitens des Abwasserwerks der Stadt Königswinter. Denn erst, wenn eine Genehmigung des Abwasserwerks vorliegt, darf weiter gebaut werden.

Allerdings ließ sich diese Verzögerung durch Unterzeichnung eines Antrags auf Anschluss des Grundstücks an das öffentliche Abwasserentsorgungssystem und die Zusendung des amtl. Lageplans, des Grundrisses des Kellergeschosses (bzw. in unserem Fall des Ergeschosses), aus dem die Position der Versorungsanschlüsse ersichtlich sind, heilen.

Die Kommunikation mit der sehr freundlichen und entgegenkommenden Mitarbeiterin der Abwasserwerke der Stadt Königswinter verlief völlig reibungslos: Den Antrag habe ich im Original postalisch zugesandt, Lageplan und Grundriss als PDF-Datei. Für Bearbeitung des Antrags, sowie den Ausdruck der PDF-Dateien fiel insgesamt eine verkraftbare Gebühr von 34,- EUR an.

Antrag auf Anschluss an das Trinkwasserversorgungssystem erforderlich

Ähnlich sieht es mit der Trinkwasserversorgung aus. Auch hier trudelte vom Wasserbeschaffungsverband Thomasberg (WBV) ein Schreiben rein, wonach die Bauaufsichtsbehörde der Stadt Königswinter den Trinkwasserversorger um Stellungnahme gebeten hat, ob die Trinkwasserversorgung unseres EFH sicher gestellt ist. Eine Stellungnahme des WBV setzt jedoch die Stellung eines Antrages voraus. Zur Bearbeitung werden diesselben Dokumente benötigt, wie sie schon vom Abwasserwerk angefordert wurden. Zu den Kosten schreibe ich später mehr.

Beste Grüße an alle Leserinnen und Leser

Michael

Nachweis der Kampfmittelfreiheit (3)

Fotografie des Britischen Kriegsmuseums einer Lancaster, der Brandbomben über Duisburg abwirft
Bildnachweis: https://de.wikipedia.org/wiki/Luftmine#/media/File:Lancaster_I_NG128_Dropping_Load_-_Duisburg_-_Oct_14_-_1944_new.jpg

Nachdem nun das Grundstück erfolgreich gerodet wurde – vielen lieben Dank an Herrn Klein an dieser Stelle!!! – teilte mir der Mitarbeiter des Kamfmittelbeseitigungsdienstes mit, dass ihm diese Vorbereitungen nicht ausreichen. Das Grundstück müsse zumindest an der Stelle, wo das Fundament gegossen werden solle, um 50cm abgetragen werden.

Das Problem: Der ursprüngliche Tiefbauer weigerte sich – nachvollziehbar auf Grund negativer Erlebnisse diesbezüglich – partout mit schwerem Gerät anzurücken, solange ihm nicht der Nachweis der Kampfmittelfreiheit vorliegt.

Glücklicher Weise konnte unser Architekt uns einen anderen Tiefbauer vermitteln, der das Grundstück nun für die Kampfmittelsondierung vorbereitet, da das Verletzungsrisiko vernachlässigbar gering sein dürfte, weil nach Auswertung der Luftbilder seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf feststeht, dass keine Anhaltspunkte dafür exisiteren, dass sich ein Blindgänger auf diesem Grundstück befindet.

Mal schauen, wie’s weiter geht!

Nachweis der Kampfmittelfreiheit (1 & 2)

Foto einer Entschärfung einer nicht detonierten Fliegerbombe  (Nachweis: Wikipedia, von Holger Weinandt,  Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany)
Blindgänger bzw. Fliegerbombe (Nachweis: Wikipedia, von Holger Weinandt, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany)

Da freuten wir uns schon auf den Ablauf der Frist, innerhalb derer das Bauamt auf die Aufnahme eines regulären Baugenehmigungsverfahrens bestehen muss, und sahen uns schon in Gedanken, den ersten „Spatenstich“ machen… Nachweis der Kampfmittelfreiheit (1 & 2) weiterlesen

Geplante Eigenleistungen

Als „Muskelhypothek“ haben meine Liebste und ich uns folgende Aspekte überlegt:

  1. Laminat verlegen (im Obergeschoss/Dachgeschoss)
  2. Elektroinstallation (mein Bruder und ich)
  3. Außenanlage (Garagenzuwegung, Zaun, Bepflanzung, etc.)
  4. wohlmöglich Dämmung im Dach (ich?).

Alles andere trauen wir uns (bzw. ich mir) nicht zu. Allerdings reicht das vermutlich auch schon Dicke…

Geplante Eigenleistungen weiterlesen

Grundstückssuche & Erstkontakt mit dem Architekten

Bildnachweis: sxc.hu / vierdrie
Bildnachweis: sxc.hu / vierdrie

Bereits das Erstgespräch mit Herrn R. hat uns überzeugt. Zwar erwies es sich, dass wir das Grundstück, was er uns zugedacht hatte, schon wegen des seitens der Stadt Bonn vorgegebenen Auswahlkriterien ausgeschlossen hatten; allerdings begeisterte mich Herr R. mit seinen Aussagen, wie er mit uns bauen würde.
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Systematische „smart home“-Entscheidung (Update 30.12.2015)

Update vom 30.12.2015:

Inzwischen habe ich mich auf Grund des locked-in-Effekts GEGEN Loxone und FÜR Homematic entschieden. Detailierte Gründe für meinen Richtungsschwenk könnt Ihr in meinem Beitrag hier nachlesen: http://hypnose-on.de/homematic-wired

Welches System?

Als „Smart Home“-System meiner Wahl rangiert derzeit Loxone mit seinem Miniserver ganz Oben auf meiner Liste.

Loxone_Miniserver_Perspektive_frei
Loxone Miniserver

Das Unternehmen Loxone

Der Hersteller ist zwar erst seit 2009, also seit ca. 5 Jahren, auf dem Markt, aber das ganze Konzept hört sich in meinen Augen äußerst stimmig an. Vor allen Dingen, dass die Programmiersoftware Loxone Config gratis ist und nicht wie bei KNX manchmal 1.000 EUR kosten soll, sowie die Möglichkeit, normale handelsübliche Taster (wie bspw. von BERKER) zu verbauen, erscheint mir sehr sympathisch.

Außerdem soll das System unkompliziert mit den Standards KNX und EIB kommunizieren können.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

(Bildnachweis: Loxone Website, Pressematerial Web)