Der richtige Baustaubsauger…

Foto eines Industriestaubsaugers (Freeimages.com by gokoroko)
Industriestaubsauger (Freeimages.com by gokoroko)

Da ich u.a. auch die Kabelkanäle für die Elektrik in Eigenleistung fräsen werde, benötige ich – wenn ich den nicht, genau wie die Mauernutfräse, auch noch leihen möchte – einen Baustaubsauger…

Einen normalen Staubsauger kann man wohl nicht nehmen, da dessen Filter sofort verstopfen bzw. die Saugleistung so schnell nachlassen würde, dass man das Fräsen dauernd unterbrechen müsste, weil der Beutel oder die Filter voll sind und es bei Holzstäuben sogar zu explosionsartigen Verpuffungen wg. unzureichender Elektroisolation bei normalen Haustaubsaugern kommen kann (so zumindest die Theorie). Deshalb muss ein Baustaubsauger her. 😉

Staubklassen bei Industrie- bzw. Baustaubsaugern

Bau- und Industriestaubsauger sind in unterschiedliche Staubklassen eingeteilt (L, M und H), wobei L nur größere Partikel aufsaugen bzw. aus der Abluft filtern kann und H selbst die kleinstmögliche Partikelgröße filtert (d.h. L ist schlechter als M und M ist schlechter als H).

Eine – wie ich finde – gut nachvollziehbare Erklärung, wie Staubklassen aufgeteilt sind, findet Ihr bei BOSCH (siehe Seite 10):

http://www.bosch-professional.com/static/specials/click-clean-system/de/de/download/clicknclean_brochure.pdf

Wie groß der Unterschied des Arbeitens mit und ohne Absaugung ist, könnt Ihr Euch selbst anschauen:

Vergleichsvideo mit und OHNE Staubabsaugung (BOSCH hat das Einbetten des Youtube-Videos leider deaktiviert…)

Weitere Informationen zu Staubklassen von Industriestaubsaugern vom „Institut für Arbeitsschutz der Deutschen  Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)“:

http://www.dguv.de/medien/ifa/de/pra/staubklassen/staubkl.pdf

Kärcher Expert NT360

Zunächst habe ich mir einen Überblick verschafft und festgestellt, dass nur wenige Hersteller Staubsauger der Staubklasse M und noch viel weniger Hersteller Staubsauger der Klasse H anbieten. Nach einem Preisvergleich war schnell klar, dass meine Entscheidung auf den Kärcher NT 360 hinausläuft, da dieses Teil einerseits die Staubklasse M bietet und andererseits unter 300,- EUR liegt. Das bietet m.W.n. derzeit kein anderer Staubsauger.

Pro:

  • erschwinglich
  • Leistungsumfang (Staubklasse M; also auch für entzündliche Holzstäube)

Kontra:

  • Der Filter muss manuell gereinigt werden (Filter herausnehmen und über Mülltonne ausklopfen)
  • Schlauchlänge nur 2m zzgl. 2m-Metallrohr

Staubschutz-Lösung abgestimmt auf den BOSCH Bohrhammer

Da ich inzwischen den BOSCH Bohrhammer GBH 2-28 DFV mein eigen nennen darf, spekuliere ich zudem auf die Anschaffung eines GDE 16 plus:

http://www.bosch-professional.com/de/de/gde-16-plus-34796-ocs-p/

Allerdings funktioniert der mitgelieferte Adapter beim GDE 16 PLUS nur bei  Hohlbohrkronen mit Durchmessern bis 82mm Durchmessern. Da ich für bestimmte Luftauslässe bzw. -eingänge aber auch Löcher mit 150mm Durchmesser benötige, werde ich mich wohl für eine andere Lösung entscheiden:

http://www.bosch-professional.com/de/de/gde-162-34792-ocs-p/

Diese Bohrhammerunabhängige Einzel-Staubschutz-Lösung hört auf die Artikelbezeichnung BOSCH GDE 162 Professional und würde zusammen mit Hohlbohrkronen bis 160mm funktionieren.

Ich benötige diverse Luft-Ein- und  -Auslässe, die vermutlich alle mit 150mm Durchmesser ausgestaltet sein werden, so dass ich hier nicht dran sparen möchte (5x Luftauslässe, mindestens 1x Lufteinlass).

 

Ein Gedanke zu „Der richtige Baustaubsauger…“

  1. Also wir haben bei uns im Betrieb die Nass/Trockensauger von Würth in zwei Größen im Dauereinsatz! Ich glaub das sind Kärcher Geräte. Wir haben davon 6 Stck. im Härteeinsatz, egal ob Baustelle, Kernbohren oder im Wohnzimmer mit den Dingern kann man arbeiten! Wenn jemand die genauen Bezeichnungen oder nähere Informationen haben möchte bitte melden!!

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